Die Geschichte des Handys


Die Handy-Geschichte in Deutschland nahm 1958 ihren Anfang, als die Deutsche Bundespost das A-Netz in Betrieb nahm. Mit einer der ersten Nutzer war damals der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer. Von „Handy“, also von einem handlichen mobilen Telefon konnte man damals aber wahrhaftig nicht sprechen. Die damaligen Mobiltelefone waren lediglich für den Einbau in ein Fahrzeug gedacht, wobei sie auch nicht unbedingt Leichtgewichte waren (nämlich immerhin 16 kg schwer) und eine Anschaffung auch ganz schön den Geldbeutel beanspruchte. Komfortabel im Auto telefonieren hieß damals nämlich eine Investition von gut und gerne 15.000 Mark tätigen. Zum Vergleich dazu: Ein VW Käfer kostete damals rund 5.000 Mark. Was den damaligen Stand der Technik betraf, war es so, dass man immer wissen musste, wo sich der Teilnehmer, mit dem man sprechen wollte aufhielt, denn jedes Gebiet hatte eine eigene Vorwahl, wobei ein Gebiet rund 50 km umfasste.

Wie auch damals schon vieles andere auch, so kam der Trend mit dem Handy aus den USA. Dort wurden bereits schon Mitte der 1940er Jahre die ersten Mobilfunknetze eingerichtet. Diese beruhten auf Techniken, die bereits in en 1930er Jahren in den USA entwickelt wurden. Geht man noch ein Stück weiter zurück, dann wird man allerdings feststellen, dass die Handy-Geschichte ihren Ursprung jedoch in Deutschland hat. Bedingt durch die beiden Weltkriege konnten die Forschungen und Entwicklungen in Deutschland nicht in dem Maße betrieben werden, wie es eigentlich möglich war. Aber schon 1926 gab es in Zügen der Deutschen Reichsbahn und der Reichspost(jedoch nur auf der Strecke von Berlin nach Hamburg und zurück) die ersten Handys. Diese waren allerdings nur in den Zügen der 1. Klasse installiert. Bedingt durch die beiden Weltkriege konnten die Forschungen und Entwicklungen in Deutschland nicht in dem Maße betrieben werden, wie es eigentlich möglich war.

Auch in den 1960er und 1970er Jahren gab es in Deutschland keine nennenswerten Veränderungen im Mobilfunknetz. Erst das Jahr 1981 brachte eine große Veränderung mit sich, und zwar die Einführung des B-Netzes. Die Handys hingegen vollzogen einen sehr auffälligen Wandel, und zwar vom klobigen, unhandlichen Autotelefon hin zu wirklich handhabbaren „Handys“, aber die Miniaturisierung setze erst richtig in den 1990er Jahren ein. Grund dafür war der allgemeine Stand der Technik, der es ermöglichte viel Technik auf kleinstem Raum unterzubringen.

Heute telefoniert man mit dem wirklich kleinen Handy nicht nur, sondern versendet auch Kurzmitteilungen (SMS), macht Bilder und versendet diese und geht sogar mit dem Handy ins Internet. Die Zukunft verspricht weitere Funktionen und eine noch weiter verbesserte Übertragungstechnik. Auch wird Music Download immer beliebter für die immer leistungsfähigeren Handys. Ein Outdoor Handy wurde auch im Laufe der Zeit entwickelt. Outdoor Handys erfreuen sich besonders in handwerklichen Berufen großer Beliebtheit.

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